17. Ausbildungswoche Nardt 2017

Am Montag dem 17. Juli war die Anreise der einzelnen Jugendfeuerwehren. Als erstes war die Anmeldung an der Reihe. Nach dem alle Wehren angekommen waren begann die Eröffnung der 17. Ausbildungswoche in Nardt.

Da wir von Jugendfeuerwehr Göda nur  5 Leute waren, mussten wir noch um 4 Leute aufgefüllt werden. Wir bekamen 2 Kameraden von der Jugendfeuerwehr Laubusch, einen aus Heidenau und aus Schwepnitz. Der restliche Tag diente dazu sich mit den anderen bekannt zu machen. Somit war der erste Tag geschafft. Am Dienstag, den zweiten Tag war der erste Übungstag. Es wurde aber auch für Abwechslung gesorgt, zum Beispiel durch den Besuch der Hundestaffeln des DRK´s und der Polizei. Da wir sehr viele Jugendliche waren, konnte nicht jeder zu allen gehen. Wir wurden zu der Hundestaffel des Roten Kreuz zugeteilt. Nach dem Mittag begannen wir mit den Übungen. Es gab 4 Stationen die wir absolvieren mussten. Die erste war die Schnelligkeitsübung. Die Aufgabe war es, so schnell wie möglich 8 Schläuche zusammen zu kuppeln. Man musste aufpassen dass es keine Verdrehungen im Schlauch gab. Am Anfang hatten wir noch ein paar Schwierigkeiten, die wir aber in der laufenden Woche beheben konnten. Als nächstes ging es zum Löschangriff nach FwDV 3. Auch da gab es Schwierigkeiten wie zum Beispiel die Befehle laut und deutlich zu geben. Jeder hatte seinen festen Platz. Nachdem wir uns umgezogen hatten (von Uniform zur Sportkleidung), ging es zum Staffellauf. Als erstes mussten wir einteilen  wie viel jeder einzelne laufen muss bzw. laufen kann. Das Laufen musste nicht geübt werden, sonder die Staffelstab Übergabe. Zum Schluss sind wir dann zum Kugelstoßen gegangen. Bei jeden Stationen wurde außerdem immer die Disziplin bewertet. Am Abend haben wir zusammen als Gruppe noch mal dass ordentliche Schläuche rollen geübt. Somit ging der Tag zu ende. Am Mittwoch, den 3. Tag konnten wir ab um 9 zu den Stationen gehen um zu Üben. Am Nachmittag stand ein Ausflug in den Tagebau Welzow Süd an, für diejenigen die es wollten. Wir sind einmal quer durch den Tagebau gefahren. Als wir dann wieder in der Feuerwehrschule waren, begannen wir gleich mit den Übungen. Wir haben jede freie Minute genutzt. Die Übung die wir am meisten trainiert haben war der Löschabgriff. Nach dem die Übungszeit zu Ende war, hatten wir Freizeit. So ging auch dieser Tag zu Ende.  Donnerstag war noch einmal sehr wichtig, weil es der letzte Tag zum Üben war, bevor am nächsten Tag die Abnahme bevorstand. Wir übten viel die Schnelligkeitsübung und den Löschangriff, natürlich hatten wir die anderen Stationen nicht vergessen. Das besondere an diesem Tag war das wir die Atemschutzübungsstrecke durchlaufen konnten. Wir haben uns in Trupps aufgeteilt und so konnte jeder einmal hindurch. Denn restlichen Tag übten wir wieder solange es ging. Am Abend spielten wir Volleyball. Alle sind aber eher schlafen gegangen, damit wir am Freitag ausgeruht sind. Nun kam der Freitag, der wichtigste Tag der Woche. Wir absolvierten alle Stationen sehr gut und bekamen außerdem auch sehr gute Disziplinpunkte. Neben denn Station gab es auch eine Fragerunde. Für diese konnten wir nicht wirklich üben, da wir ja nicht wussten welche Fragen drankommen. Wir waren ziemlich schnell fertig mit den Stationen und hatten zum Mittag alles absolviert. Jetzt hieß es warten und hoffen dass alles gekappt hat und wir bestanden hatten. Wir waren uns aber ziemlich sicher, dass wir bestanden haben. Am Samstag war es dann soweit, die Verleihung der Leistungsspange stand an. Alle hatten bestanden und somit hatten wir die höchste Auszeichnung der deutschen Jugendfeuerwehr erreicht. Nach der Verleihung haben wir unsere Sachen gepackt und die Zimmer in Ordnung gebracht. Nun hieß es Abschied nehmen von unser 4 Kameraden, die mit uns die Woche sehr gut zusammen gearbeitet haben. Es war eine sehr schöne Woche, in der wir viel lernen konnten.