19. Ausbildungswoche der Landesjugendfeuerwehr Sachsen 2019

Mittlerweile zum zweiten Mal in der Geschichte der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Göda, wollten es 4 Jugendliche schaffen die Leistungsspange abzulegen. Doch um die höchste Auszeichnung der deutschen Jugendfeuerwehr zu erreichen braucht man nicht nur feuerwehrtechnisches Wissen und Können, sondern auch Fitness, Teamgeist und Disziplin. Um diese Bedingungen zu erfüllen und am Ende der Woche die Leistungsspange abzulegen fuhren die Jugendlichen in der ersten Sommerferienwoche in die Landesfeuerwehr und Katastrophenschutzschule Nardt zur deutschlandweit einmaligen Ausbildungswoche.

 Montag, 08.07.2019

Montagvormittag fand die Anreise der rund 150 Teilnehmer und Teilnehmerinnen statt. Nach der Anmeldung galt es zunächst die Zimmer zu beziehen und sich für die nächsten 6 Tage einzurichten.
Anschließend konnten sich die Jugendlichen noch einmal zum Mittagessen stärken, bevor es zur offiziellen Eröffnung durch den Landesjugendfeuerwehrwart Peter Hartmann kam. Nach der offiziellen Schlüsselübergabe durch den Schulleiter der Landesfeuerwehrschule Herr Morgenstern, hatten die Jugendlichen wieder Freizeit.
Als letzter Tagesordnungspunkt vor dem Abendbrot stand noch die Einweisung der Betreuer und die Gruppenbildung statt. Unsere Jugendfeuerwehr bildet mit den Kameraden aus Thum und Pulsnitz eine Gruppe.
Die umfangreiche Sportanlage der Feurwehrschule wurde auch gleich durch unsere Jugendlichen zum Volleyballspielen nach dem Abendbrot genutzt, wobei sich auch die ein oder anderen Kameraden aus anderen Jugendfeuerwehren mit hinzugesellten.

Dienstag, 09.07.2019

Dienstag war der erste Übungstag in der Ausbildungswoche, deshalb gab es auch bei der ein oder anderen Station noch ein paar Probleme. Vor dem Mittag übten wir in den Disziplinen Kugelstoßen, 1500m Staffellauf und die Schnelligkeitsübung. Nach dem Mittag gab es dann noch ein Highlight: den Besuch der Atemschutzübungsstrecke. Hierbei durften alle Gruppenmitglieder einmal durch die Übungsstrecke mit Hitzeraum und diversen Licht- und Toneffekten durchlaufen. Anschließend übten wir noch den Löschangriff und nocheinmal das Kugelstoßen.
Nach Feierabend traff man sich wieder mit anderen Jugendlichen zum gemeinsamen Volleyball spielen.

Mittwoch, 10.07.2019

Am zweiten der drei Übungstage begannen wir direkt nach dem Frühstück beim Löschangriff. Auch wenn man im Vergleich zum vorherigen Tag schon deutliche Fortschritte sah, gab es gerade bei der Befehlswiedergabe und der genauen Ausführung noch einige Probleme. Anschließend ging es zu der Schnelligkeitsübung bei der die größten Fortschritte zu beobachten waren. Nach dem Kugelstoßen wurde noch einmal der Staffellauf geübt, ehe es zum wohlverdienten Mittagessen ging.
Nachmittag wurde noch einmal der Löschangriff geübt, wobei es nochmal eine deutliche Verbesserung zu der am Vormittag erbrachten Leistung gab. Anschließend wurde noch einmal die Schnelligkeitsübung beübt und das Kugelstoßen. Nach diesem durchaus intensiven Übungstag ging es etwas eher als am Dienstag in den verdienten Feierabend.

Donnerstag, 11.07.2019

Der nunmehr letzte Übungstag der Woche began mit einem ganz besonderen Highlight: Eine Exkursion in den Tagebau Welzow-Süd. Um nicht zu viel Übungszeit zu verlieren ging es bereits um 8:00 Uhr los. Start der Führung durch den Tagebau war im Kraftwerk Schwarze Pumpe, wo die Jugendlichen bereits die Historie der Lausitzer Braunkohlereviere kennenlernten. Anschließend began die Rundfahrt durch den Tagebau mit einigen Zwischenhalten, bei denen viele interresesante Details über den Tagebau vermittelt wurden. Nach der rund 3 Stündigen Rundfahrt ging es wieder zum Mittagessen in die Landesfeuerwehrschule, wo am Nachmittag das Gruppenfoto mit allen Teilnehmern der Ausbildungswoche geschossen wurde.
Da die komplette Übungszeit am Vormittag weg fiel, musste Nachmittag um so härter trainiert werden, trotzdem entschied man sich den Staffellauf heute nicht noch einmal zu trainieren und die Kräfte lieber für den morgigen Prüfungstag zu sparen.
Nach dem Abendbrot traf sich ein Teil der Gruppe um das Rollen und Ausrollen der Schläuche für die Schnelligkeitsübung ein weiteres mal zu trainieren. Außerdem wurden noch mögliche Fragen für die Fragenbeantwortung durch gesprochen.

Freitag, 12.07.2019

Heute war es nun soweit, am Prüfungstag mussten wir nun schlussendlich unsere Leistung unter Beweis stellen. Pünktlich um 9 Uhr wurden die Stationen durch den Startschuss von Kamerad Wolfgang Lehmann eröffnet. Wir haben uns als erste Station die Schnelligkeitsübung ausgesucht. Diese haben wir mit einem gutem Ergebnis abgeschlossen, anschließend sind wir mit schnellem Gange zum Löschangriff gelaufen. Dort angekommen durften wir auch direkt an den Start gehen um ihn zu absolvieren. Dies war uns auch gelungen mit der Höchstpunktzahl konnten wir guten Gewissens die nächste Station erledigen. Nach einer kurzen Pause haben wir uns an der Startbahn vom 1500m Staffellauf wieder getroffen. Dort haben wir leider sehr viele Punkte liegen gelassen. Anschließend haben wir konzentriert uns auf das darauffolgende Kugelstoßen vorbereitet um dort eine gute Leistung zu zeigen. Beim Kugelstoßen konnten wir eine solide Leistung abrufen und uns nun erstmal übers Mittag eine kleine Verschnaufspause gönnen. Gestärkt vom Mittag wurden wir nun zur Fragerunde geschickt. Diese haben wir mit einer fast perfekten Leistung absolviert. Nun konnten wir ohne Bedenken uns ausruhen und auf die Übergabe der Leistungsspange warten. Da wir zur gleichen Zeit auch unser Zeltlager hatten haben wir unsere Auszeichnung schon am Freitag bekommen um noch am selben Tag zum nächsten Jahreshöhepunkt zu fahren. Die Leistungsspangen wurde  uns vom Landesjugendwart Peter Hartmann und seinen Stellvertreter Lutz Reißmann übergeben. Als wir nun die Auszeichnung bekamen hieß es Sachen packen und ab nach Neschwitz zu unserem Zeltlager.

Wir möchten uns auch noch einmal bei den Kameraden aus Thum und Pulsnitz für die gute Zusammenarbeit bedanken.