Zeltlager der Jugendfeuerwehren Neschwitz, Königswartha und der Gemeinde Göda 2012

Vom 26.07.2012 bis zum 29.07.2012 fand das erste Zeltlager der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Göda statt. Als Gäste waren die Jugendfeuerwehren aus Neschwitz und Königswartha eingeladen.

Das Lager begann mit dem kollektiven Zeltaufbau auf dem Festplatz in Göda hinter der Turnhalle und dem Gemeindeamt am Donnerstagnachmittag und endete am Sonntag wieder mit dem Zeltabbau. Insgesamt nahmen 32 Jugendliche an dem Lager teil, davon zwei Mädchen. Neben den Jugendwarten der einzelnen Jugendfeuerwehren unterstützten zahlreiche Helfer der verschiedenen Feuerwehren das Zeltlager. 

Geplant war eine grundlegende Erste-Hilfe-Ausbildung, die Abnahme der Jugendflamme 2 und viel Miteinander unter den einzelnen Feuerwehren. Die Planung konnte bei sehr sommerlichen Temperaturen umgesetzt werden und sogar noch die Jugendflamme 1 abgenommen werden.

Nach dem ersten gemeinsamen Abendbrot am Donnerstag und einem ersten Kennenlernen sowie dem Einrichten der Zelte begann am Freitag die Erste-Hilfe-Ausbildung durch einen Rettungssanitäter und einen Ausbilder für Erste-Hilfe. Außerdem fanden kleine Gruppenspiele statt. Am Nachmittag bereiteten sich die Jugendlichen auf die Jugendflamme 1 vor. Für die Mitglieder und auch die Betreuer der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Göda war die Jugendflamme komplettes Neuland und deswegen umso interessanter. In einzelnen Stationen wurde der Notruf geübt, Knoten gemacht und sich mit den Geräten der Feuerwehr vertraut gemacht. Mit Erfolg konnte alle Jugendlichen die Jugendflamme 1 erreichen (soweit sie diese noch nicht hatten). Da die Hitze zum Nachmittag unerträglich wurde, bauten wir ein kleines Badebecken auf, was dann ständig in Benutzung war. Zum Ausklang des ersten Tages gab es noch ein gemütliches Grillen mit den Kameraden der Feuerwehr Birkau/Spittwitz und eine super Lagerdisco.

Am Samstag wurde die Jugendflamme 2 von den „großen“ abgenommen. Dazu war der Kreisjugendwart von Bautzen Mirko Horn angereist und stand tatkräftig zur Hilfe. Die „kleinen“ kümmerten sich in dieser Zeit um ausreichend Holz für das Lagerfeuer und feilten an der Technik für den Löschangriff.  Nachdem ein kleines Gewitter das Lager überflog wurde der größte Wunsch der Teilnehmer erfüllt, Bootfahren und Baden im Stausee Göda. Ausgestattet mit zwei Schlauchbooten der Gemeindefeuerwehr Göda und ausreichend Schwimmwesten schmissen wir uns dann in die Fluten und in die Boote. Eine aufregende Nachtwanderung schloss diesen Tag und auch das Zeltlager ab.

Während aller Tage fanden unzählige Sportturniere innerhalb und außerhalb der anliegenden Turnhalle statt. Nach kurzer Zeit war aus den drei verschiedenen Jugendfeuerwehren eine Gruppe geworden, die sehr respektvoll und mit viel Freude zusammen das Zeltlager verbrachte.

Die Jugendlichen konnten das Zeltlager stolz mit der abgenommenen Jugendflamme 1 oder 2 beenden und die Betreuer mit viel Zufriedenheit über „ihre“ Jugendlichen und die geleistete Arbeit, die allen Betreuern in den vier Tagen nicht viel Zeit zum Schlafen ließ.

Die Jugendwarte der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Göda danken den Jugendwarten aus Neschwitz und Königswartha sowie den zahlreichen Helfern, Betreuern, Unterstützern sowie auch der Gemeinde Göda für die erfolgreiche Durchführung des Zeltlagers.